Lage
Riederstraße 14
| Nutzung | Allgemeines Wohngebiet |
| Angebotsart | Verkauf |
| Fläche | 351 qm |
| Quadratmeterpreis | 490,00 €/m2 |
| Kaufpreis |
171.990,00 €
Kaufpreis zzgl. Hausanschlusskosten, |
| Flurstücknummer | 8456 |
| Straße / Hausnummer | Riederstraße 14 |
| Bebauungsplan rechtskräftig seit | 19.12.2024 |
| Erschließungsdatum | vorauss. bis zum 25.07.2026 |
| Bauzwang | innerhalb von 12 Monaten nach dem Kaufabschluss Baubeginn, innerhalb von 30 Monaten Bezugsfertigstellung. |
| Haustypen | Einfamilienhaus, Doppelhaus |
| Dachformen | Pultdach, Satteldach, Flachdach, Walmdach, Zeltdach |
| Dachneigung | |
| GFZ | |
| GRZ | 0,4 |
| Vollgeschosse | II |
| Einheimischenklausel | |
| Anbieter | Stadt Baden-Baden |
Für die geplante Erschließung des Baugebietes „Am Iffzer Weg“ in Sandweier hat das Ingenieurbüro augeon GmbH & Co. KG umfassende Baugrunduntersuchungen sowie ergänzende umwelttechnische Prüfungen veranlasst. Auf Basis der ermittelten Ergebnisse, der topografischen Aufnahme und der vorliegenden Unterlagen wurde das vorliegende geo- und umwelttechnische Gutachten erstellt. Es ist auf dieser Seite als Dokument hinterlegt und enthält detaillierte Angaben zu den Boden- und Schichtenverhältnissen des Untersuchungsgebiets.
Aufgrund der im Rahmen der orientierenden Untersuchungen festgestellten PFC-Gehalte in den betroffenen Untersuchungsflächen bestand zunächst der Verdacht auf eine schädliche Bodenveränderung (SBV) im Sinne des Bundesbodenschutzgesetzes.Zur Klärung wurde eine Detailuntersuchung (DU) nach bodenschutzrechtlichen Vorgaben beauftragt und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen im Sachstandsbericht des Büros für Umweltgeologie (BfU), Dr. Walzenbach, vom 12.04.2018 vor und sind auf dieser Seite als Dokument hinterlegt. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf den Wirkungspfad Boden–Grundwasser. Dabei zeigte sich, dass die von den gemessenen PFC-Gehalten ausgehenden Einträge ins Grundwasser so gering sind, dass keine SBV vorliegt. Weder werden die vorläufigen Geringfügigkeitsschwellenwerte überschritten, noch kommt es zu unzulässigen PFC-Frachten.
Auch für den Wirkungspfad Boden–Mensch ergibt sich keine SBV. Die von der LUBW festgelegten Beurteilungswerte (Feststoffwerte) liegen so hoch, dass selbst stark belastete landwirtschaftliche Flächen – wie sie aus der PFC-Problematik im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt bekannt sind – diese nicht erreichen.Für den Wirkungspfad Boden–Nutzpflanze existieren derzeit keine verbindlichen Bewertungsmaßstäbe, die eine rechtssichere Gefährdungsbeurteilung ermöglichen würden. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einem Nutzpflanzenanbau innerhalb der untersuchten Flächen zu relevanten PFC-Anreicherungen in den Pflanzen kommt.
Nachfolgend werden einige allgemeine Einschränkungen/Auflagen dargestellt. Für eine vollständige Übersicht über alle allgemeinen Einschränkungen/Auflagen verweisen wir u.a. auf den schriftlichen u. zeichnerischen Teil des Bebauungsplans sowie auf die Begründung.
Nicht im Kaufpreis enthalten sind Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten der Versorgungsträger (z.B. für Wasser, Energie, Wärme, Telekommunikation).
Dem Bewerber ist bekannt, dass er je nach Anschlussart (Strom, Gas, Wasser) noch mit (privatrechtlichen) Forderungen durch die zuständigen Versorgungsunternehmen (z.B. Stadtwerke, Tiefbauamt) rechnen muss.
Die Stadtverwaltung übernimmt keine Haftung für inhaltliche, formelle, juristische oder sonstige Fehler, die mit der Veröffentlichung im Zusammenhang stehen.
| Energieversorgung | |
| Gas | |
| Nah- oder Fernwärme | |
| Wasserversorgung |
| DSL | |
| Glasfaseranschluss | |
| Kabelanschluss | |
| VDSL |
| Alten- und Pflegeheime | |
| Ärzte | |
| Einkaufsmöglichkeiten | |
| Kindergarten | |
| Kinderkrippe | |
| Kitas | |
| Krankenhäuser / Kliniken | |
| Mobiler Pflegedienst | |
| Öffentlicher Personennahverkehr | |
| Schulen | |
| Schwimmbäder / Badeseen | |
| Sozialstationen | |
| Spielplätze | |
| Sporteinrichtungen |
Das Neubaugebiet „Am Iffzer Weg“ in Sandweier stellt aktuell das größte Erschließungsprojekt in Baden‑Baden dar. Der erste Bauabschnitt umfasst 3,88 Hektar und liegt auf einer weitläufigen Wiesenfläche westlich des Ortsteils, zwischen Sandweier und der Autobahn A5. In diesem Bereich werden vierzehn städtische Bauplätze im Rahmen dieses Kriterienverfahrens vergeben. Parallel dazu kommen zehn weitere städtische Bauplätze im Höchstgebotsverfahren zum Verkauf.
Das Baugebiet "Am Iffzer Weg" wird in zwei Abschnitten erschlossen und in 2 Teilbereichen entwickelt.
BEWERBUNGSPHASE VON 01.04.2026 – 27.05.2026
In diesem ersten Abschnitt entstehen 44 Baugrundstücke. Davon sind 40 Parzellen für Einzel-, Doppel- oder Reihenhäuser vorgesehen, während auf drei Grundstücken Mehrfamilienhäuser geplant sind. Ein weiteres Areal ist für eine Wohnanlage für Seniorinnen und Senioren reserviert, die jedoch erst im zweiten Bauabschnitt realisiert wird. Mit diesem soll begonnen werden, sobald die über das Gebiet verlaufenden Hochspannungsleitungen auf eine neue Trasse verlegt wurden. Insgesamt könnten im gesamten Neubaugebiet später bis zu 500 Menschen ein Zuhause finden.
Der überwiegende Teil der Grundstücke befindet sich im Eigentum der Stadt. Im ersten Bauabschnitt werden insgesamt 24 Baugrundstücke vergeben – unter anderem im Rahmen dieser öffentlichen Ausschreibung: vierzehn Bauplätze über dieses Kriterienverfahren sowie zehn weitere städtische Bauplätze, die parallel in einem Höchstgebotsverfahren angeboten werden.
Der Grundstückspreis beträgt 490 Euro pro Quadratmeter.
Grundlage für die Preisermittlung waren Vergleichswerte aus Grundstücksverkäufen in Baden-Baden und den umliegenden Gemeinden. Anders als in früheren Verfahren werden die städtischen Grundstücke diesmal nicht vergünstigt abgegeben.
Ausführliche Informationen zum Vergabe- / Bewerbungsverfahren erhalten Sie im Dokument "Allgemeine Vergaberichtlinien und -kriterien". Eine Auflistung, Hinweise und Erläuterungen zu den vorzulegenden Nachweisen sowie die im Bewerberfragebogen genannten Formulare erhalten Sie ebenfalls auf der rechten Seite unter Dokumente.
Die Erschließung des ersten Bauabschnitts soll Ende 2026 abgeschlossen sein, sodass die ersten Neubauten voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 entstehen können.
Geplant ist ein Wohngebiet mit hoher städtebaulicher Qualität. In unmittelbarer Nähe zur Grundschule entsteht ein Spielplatz. Im Zentrum des Quartiers ist zudem ein großzügiger Platz vorgesehen, der – ebenso wie die Seniorenwohnanlage – im zweiten Bauabschnitt realisiert wird. Darüber hinaus ist angedacht, das Gebiet durch eine neue Haltestelle an die Buslinie 212 anzubinden.
Neben dem Topinamburweg wird es die Straßen „Am Schlittenbuckel“ und „An der Grundschule“ geben. Der Topinamburweg wird das Areal von Norden nach Süden erschließen und mit einem breiten Gehweg, Parkplätzen und Bäumen ausgestattet sein.
Die Stadt hat die Projektabwicklung an die ESB KommunalProjekt AG aus Bruchsal übertragen, die als Erschließungsträger fungiert. Die Bauarbeiten vor Ort führt die Firma Groetz aus Gaggenau aus. Die Verlegung der Leitungen und Kabel – einschließlich moderner Glasfaseranschlüsse – übernehmen die Stadtwerke.
FÜR DIE BEWERBUNG
Eine Auflistung, Hinweise und Erläuterungen zu den vorzulegenden Nachweisen sowie die im Bewerberfragebogen genannten Formulare erhalten Sie auf der rechten Seite unter Dokumente.
Eine Auflistung, Hinweise und Erläuterungen zu den vorzulegenden Nachweisen sowie die im Bewerberfragebogen genannten Formulare erhalten Sie auf der rechten Seite unter Dokumente.
Der Bewerberfragebogen sowie die Nachweise und Selbsterklärungen (Formulare Nr. 1 bis Nr. 8) sind vollständig auszufüllen bzw. zu beantworten und anschließend hochzuladen.
Beachten Sie
Fehlende Nachweise zu Bewertungskriterien können zu Punktabzügen führen. Fehlende zwingend erforderliche Unterlagen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines Bauplatzes besteht ausdrücklich nicht.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung für die Grundstücke des ersten Bauabschnitts. Der zweite Abschnitt wird frühestens 2027 zur Vergabe stehen.
Für dieses Baugebiet können Sie sich während der Bewerbungsphase auf keine konkreten Grundstücke bewerben. Nach der Bewerbungsphase erfolgt die Zuteilung gemäß der ermittelten Rangfolge.
Verantwortlich für Inhalte und Angebote dieser Seite: Stadt Baden-Baden